{"id":582,"date":"2017-05-28T09:58:58","date_gmt":"2017-05-28T07:58:58","guid":{"rendered":"http:\/\/ev-stgeorg.de\/?p=582"},"modified":"2017-05-28T10:00:09","modified_gmt":"2017-05-28T08:00:09","slug":"rede-zum-thesenanschlag-am-19-mai-von-bernhard-stietz-leipnitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ev-stgeorg.de\/?p=582","title":{"rendered":"Rede zum Thesenanschlag am 19. Mai von Bernhard Stietz-Leipnitz"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\"><b>Von Bernhard Stietz-Leipnitz, Gr\u00fcndungsmitglied des Einwohnervereins und Mitglieder der Redaktion der Stadtteilzeitung \u201eDer lachende Drache\u201c, dessen 300. Ausgabe im Februar 2017 erschienen ist. Der nachfolgende Text ist die Grundlage f\u00fcr die Rede, die Bernhard St.-L. am 19. Mai 2017 anl\u00e4sslich des \u201eSt. Georger Thesenanschlags\u201c, des Anbringens von 95 Titelseiten des \u201eLachenden Drachen\u201c aus den letzten drei Jahrzehnten<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>an der Litfa\u00dfs\u00e4ule auf dem Carl-Ossietzky-Platz, vor rund 40 Zuh\u00f6rerInnen gehalten hat.<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im April 87 wurde der EV von ca. 50 St. GeorgerInnen gegr\u00fcndet, die der Wille verband zur Einmischung und Abgrenzung vom B\u00fcrgerverein und den \u201eBl\u00e4ttern aus St. Georg\u201c, die eher Interessenvertretung f\u00fcr die Gewerbetreibenden und Grundeigent\u00fcmerinnen betrieben.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Die EinwohnerInnen wollten und sollten beteiligt sein an den aktuellen stadtteilpolitischen Debatten, \u00fcber mehrere Jahre gab es die Veranstaltungsreihe \u201eSt. Georg im Gespr\u00e4ch\u201c, aber eben auch eine Zeitung von unten: Den \u201eLachenden Drachen\u201c. . Es war die fr\u00fche Phase der Computerzeit, Herstellung noch eher mit der Hand, mit der Schreibmaschine, der Schere und Fix-O-Gum als auf dem PC. Deshalb auch \u2013 wie zu sehen \u2013 keine elektronische Archivierung, die gibt es erst seit ca. 2002. Nat\u00fcrlich alles in der Geschichtswerkstatt archiviert.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Der Drache wurde und wird rein ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern gemacht, er finanziert sich weitgehend \u00fcber Anzeigen der \u00f6rtlichen Gewerbetreibenden. Hinweis: Wir nehmen noch KundInnen.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">In den ersten Jahren immer mal Tiefs: Die Redaktion wurde durch Wegz\u00fcge dezimiert, es gab auch mal f\u00fcr zwei Monate keinen neuen Drachen. Insgesamt aber im Durchschnitt 10 Ausgaben pro Jahr, das macht 300 in 30 Jahren. Nummer 300 erschien im Februar, Nummer 303 ist in Arbeit\/hier zu haben.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">In den letzten Jahren gibt es eine feste Redaktion mit regelm\u00e4\u00dfigen Treffen. Am vierten Mai hatten wir 10 Redaktionen von Stadtteilzeitungen zu Gast f\u00fcr einen Workshop, aus dem hoffentlich weitere Zusammenarbeit erw\u00e4chst.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\"><b>Unsere Themen:<\/b><span class=\"s1\"><b><br \/>\n<\/b><\/span>Von Anfang an begleiteten wir die Debatte um die <b>Drogenpolitik <\/b>dieser Stadt. Einige werden sich noch gut erinnern an die Spritzen auf den Spielpl\u00e4tzen und an die <b>Freierkreisel<\/b> rund um die Lange Reihe. Beides war f\u00fcr den Drachen Thema, immer mit dem Fokus auf Hilfe f\u00fcr die Abh\u00e4ngigen und H\u00e4rte gegen die Dealer und die Freier.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Und ebenso begleitet uns das Thema <b>Verdr\u00e4ngung und Aufschickung<\/b> von Beginn an. Seit den \u201eVorbereitenden Untersuchungen\u201c 1978 und dem Beginn der Sanierung im Gebiet S 1 1982 hatte sich schon einiges getan. Die ersten Neubauten waren entstanden, aber auch die Umwandlung von Altbauwohnungen in Eigentum mit den entsprechenden Verdr\u00e4ngungsfolgen hatte 1987 bereits begonnen.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Und das hatte dann auch zur Folge \u2013 Sanierung erfolgreich abgeschlossen? \u2013 dass der <b>Sanierungsbeirat bereits 1989 auf der Kippe<\/b> stand. Die Proteste aus dem Stadtteil erreichten dann, dass die PolitikerInnen z\u00e4hneknirschend einen \u201eUnterausschuss St. Georg\u201c des Kerngebietsausschusses etablierten, der dessen Funktion bis 2008 \u00fcbernahm.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Und spannend auch, dass das <b>Riesenbauprojekt an der Adenauerallee\/Lindenstra\u00dfe<\/b> (Scandinavian Trade Center, sp\u00e4ter Hansecube) bereits 1991 das erste Mal auf dem Titel erscheint. Abgerissen wurde in den Neunzigern schon mal, gebaut wird seit ein paar Wochen. Zugunsten der ach so seri\u00f6sen Investoren wurde diese Ecke damals eigens aus dem Sanierungsgebiet S 2 B\u00f6ckmannstra\u00dfe ausgenommen und ein eigener Bebauungsplan erstellt.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Auch der <b>Hauptbahnhof<\/b>, damals der Umbau der Wandelhalle zur Shopping Mall, gab Anlass f\u00fcr eine Titelthese. <span class=\"s1\"><br \/>\n<\/span>Und 1988\/89 war die Ehrung des zeitweiligen St. Georgers <b>Carl von Ossietzky<\/b> ein zentrales Thema. Die Gedenktafel an der Schmilinskystra\u00dfe 6 und dieser Platz legen davon Zeugnis ab.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Dessen Tradition folgend verurteilte der Drache dann auch 1991 den ersten <b>Golfkrieg <\/b>klar und eindeutig. So wie der Fokus immer auf dem Lokalen liegt, aber der Blick \u00fcber den Tellerrand immer dann erfolgt, wenn die Ereignisse in der Welt uns unmittelbar betreffen.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Ebenfalls 1991 gab es Anlass, sich kritisch mit der <b>Presseberichterstattung \u00fcber unseren Stadtteil<\/b> auseinanderzusetzen. Den gab es immer wieder, gerade vor einer Woche gab es wieder eine Spitzenleistung der Hamburger Morgenpost: Da beklagt sich ein Spielhallenbetreiber vom westlichen Steindamm, dass er seine weiblichen Angestellten pers\u00f6nlich zum Bahnhof begleiten muss \u2026 &#8211; um sie vor seinen Kunden zu sch\u00fctzen???<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">1992 war gepr\u00e4gt von der Forderung des Einwohnervereins <b>\u201eMacht endlich Drogenpolitik!\u201c <\/b>Erster Erfolg waren verkehrslenkende Ma\u00dfnahmen zur Unterbrechung der Freierkreisel zwischen Langer Reihe und Steindamm, H\u00f6hepunkt des Jahres war die gro\u00dfe Diskussion mit Sozialsenator Ortwin Runde in der Dreieinigskeitskirche, Ergebnis: Null, bzw. sehr allgemeine Ank\u00fcndigungen. Es sollte noch ein Weilchen dauern, bis tats\u00e4chlich gehandelt wurde.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Regelm\u00e4\u00dfig wurde demonstriert in Sachen Drogen- und Sparpolitik (ja auch damals schon!), aber es gab auch <span class=\"s2\">seit 1989 in jedem Jahr ein <b>Stadtteilfest <\/b>der Vereine und Initiativen, getragen vom Einwohnerverein und der ev. Kirchengemeinde<\/span>, und ein paarmal sogar einen Karnevalsumzug hier im hohen und dr\u00f6gen Norden \u2026<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Und ebenfalls schon vor mehr als zwanzig Jahren begann das <b>Ladensterben<\/b> auf der Langen Reihe und Umgebung. Ebenfalls ein Sanierungserfolg? Jedenfalls stiegen die Ladenmieten erheblich und so mancher alteingesessene Laden musste aufgeben. Daran hat sich leider bis heute nichts ge\u00e4ndert, trotz Bem\u00fchungen des ehemaligen Bezirksamtsleiters Andy Grote, der mit den Grundeigent\u00fcmern einen \u201eLetter of Intent\u201c vereinbarte, der dem Einhalt gebieten sollte. Verbessert hat sich nichts, auch weil es so etwas wie Mieterschutz f\u00fcr Kleingewerbetreibende nach wie vor nicht gibt.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">F\u00fcr unser Engagement in Sachen <b>Stadtteilkultur <\/b>steht der Titel Sommer\/96: Seit 1988 verleiht der Einwohnerverein alle 2 Jahre den <b>\u201eGoldenen Drachen\u201c<\/b> an Menschen oder Institutionen, die sich um die Kultur in St. Georg verdient gemacht haben. In diesem Falle Dankwart und J\u00fcrgen Wohlers mit ihrer Buchhandlung. Und da entsteht dann auch der Zusammenhang zum Thema Ladensterben, denn sehr viel sp\u00e4ter, n\u00e4mlich 2012, erschien Wohlers wieder auf dem Titel, als Opfer der Geldgier der Immobilieneigent\u00fcmer und als Gegenstand der Solidarit\u00e4t unz\u00e4hliger St. GeorgerInnen.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Im Jahr 97 erschien das Frauencaf\u00e9 <b>Bi\u00dfquit<\/b> auf dem Titel, leider nur von kurzer Lebensdauer (bis 2000), aber ein tolles Projekt von Frauen f\u00fcr Frauen. Es h\u00e4tte wahrlich mehr Unterst\u00fctzung verdient gehabt.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Der Einwohnerverein war zehn Jahre alt \u2013 gleichzeitig traf St. Georg die Privatisierungspolitik der Kohl-Regierung ganz konkret: Das <b>Postamt 105<\/b> in der Lindenstra\u00dfe wurde gegen den Protest des Stadtteils dicht gemacht. M\u00f6gen viele auch finden, dass sie postalisch \u00fcber die Kioske weiter gut versorgt sind \u2013 es sind von der Post AG tausende von ordentlich bezahlten und sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl\u00e4tzen vernichtet worden.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Und zum ersten Mal findet der <b>Lohm\u00fchlenpark <\/b>den Weg auf den Titel. Und Professor Thalgott war mit der Sch\u00e4tzung von 10 bis 15 Jahren Realisierungszeit noch durchaus optimistisch. Immerhin, der gr\u00f6\u00dfte Teil ist nach 20 Jahren geschafft. Schneller gelang die damals angek\u00fcndigte Neubebauung des Volksf\u00fcrsorgegel\u00e4ndes, au\u00dfer zwei Wohnh\u00e4usern An der Alster ist nichts mehr \u00fcbrig. Und die Profite sprudeln \u2026<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Das Ende des Jahrtausends brachte auch die riesigen Pl\u00e4ne f\u00fcr das Gebiet s\u00fcdlich des Steindamms Richtung Berliner Tor. Seitdem hat unser Stadtteil sein eigenes <b>Klein-Manhattan<\/b> mit mehr als 20-geschossigen Hochh\u00e4usern und entsprechend vielen Hotelbetten und Arbeitspl\u00e4tzen ohne Koppelung an den Stadtteil.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Regelm\u00e4\u00dfig erschienen \u00fcber Jahre vier Sonderseiten zum <b>M\u00fcnzviertel,<\/b> gestaltet von G\u00fcnter Westphal im Drachen, im Mai 99 war es auch mal auf dem Titel. Und das Viertel lebt immer noch, und wie!<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Mit dem neuen Jahrtausend setzte sich der Prozess der <b>Verdr\u00e4ngung<\/b> der angestammten Bewohnerinnen aus dem Stadtteil versch\u00e4rft fort. Unter anderem f\u00fchrte die ach so erfolgreiche Sanierung zu Wohnlagen\u201cverbesserungen\u201c und daraus folgenden Mieterh\u00f6hungen. Dagegen wendete sich die Initiative <b>\u201eOhne Mix is nix\u201c, <\/b>MieterInnen gelang es mit anwaltlicher Hilfe, die H\u00f6herstufung ihrer Wohnungen r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Dennoch ist die st\u00e4ndige Drohung mit erheblichen Mieterh\u00f6hungen an der Tagesordnung, richtet sich die Einstufung der Wohnlage nach dem sog. Bodenrichtwert, der wiederum unmittelbar von den bei spekulativen Verk\u00e4ufen erzielten Preisen abh\u00e4ngt. Die Forderung nach einer sozialen Erhaltenssatzung wird dennoch 2002 von der gro\u00dfen Koalition im Bezirk abgeb\u00fcgelt.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Wer erinnert sich noch? Die <b>Turnhalle<\/b> an der Langen Reihe (heute eine Abf\u00fctterungstation mit Frikadellen im Br\u00f6tchen) sollte mal dem Stadtteil zum Selbstkostenpreis f\u00fcr Veranstaltungen zur Verf\u00fcgung stehen \u2026 Ob man sich da wohl mit Angaben leicht neben der Wahrheit Zustimmung erkaufen wollte?<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">2001 begann erneut die Debatte \u00fcber eine <b>Verkehrsberuhigung<\/b> der Langen Reihe \u2013 Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, Shared Space, alles M\u00f6gliche wurde diskutiert. Wir hatten dazu einiges zu sagen. Insbesondere ging es darum, den Durchgangsverkehr m\u00f6glichst loszuwerden, aber eine weitere \u201eAufwertung\u201c zu verhindern, um nicht noch mehr AnwohnerInnen zum Auszug zu zwingen.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Der Schwarz-Schill-Senat hatte dann die Idee, das <b>Drob Inn<\/b> an die Amsinckstra\u00dfe zu verlagern, der Drache protestierte heftig. Es wurde dann das ehemalige W\u00fcstenrothaus, wo bis heute gute Arbeit trotz Sparpolitik geleistet wird.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Der <b>Boulevard Steindamm<\/b> war schon in 2002 Thema \u2013 so richtig viel hat sich in der Angelegenheit nicht getan \u2013 ein Business Improvement District ist aus unserer Sicht auch keine L\u00f6sung.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">2003 war ein Jahr der Erinnerung, 70 Jahre nach der Macht\u00fcbergabe an die deutschen Faschisten, aber auch erneut ein Jahr des NATO-Kriegs im Irak. Das ignorierte auch der Drache nicht. Und die uns\u00e4gliche Kultursenatorin Horakowa brachte viele St. GeorgerInnenin Wallung mit ihrer <b>K\u00fcrzungsorgie bei den Geschichtswerkst\u00e4tten<\/b>. Die Unsere \u2013 ohnehin unterfinanziert \u2013 blieb ungeschoren, andere haben das Niveau vor 2002 bis heute nicht weder erreicht.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Nach Horrorkoffer (unfreundlicher Spitzname der im Februar entsorgten Kultursenatorin) kam das sogenannte <b>Horrorhaus<\/b>, das ehemalige DAK-Geb\u00e4ude auf den Titel \u2013 immerhin steht dort nun doch schon seit einigen Jahren ein neues (B\u00fcro)Geb\u00e4ude mit einigen Wohnh\u00e4usern dahinter, manchmal tut sich eben doch was.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">2005 wurde das Geb\u00e4ude Lange Reihe 57 durch <b>Brandstiftung<\/b> zerst\u00f6rt. Die T\u00e4ter und Anstifter wurden nicht belangt, das baureife Tr\u00fcmmergrundst\u00fcck weiter gereicht und profitabel bebaut. Ein unerfreuliches Beispiel daf\u00fcr, dass Verbrechen in dieser Stadt sich nicht selten auszahlt.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Die <b>Video\u00fcberwachung<\/b> auf dem Hansaplatz sorgte f\u00fcr einigen Aufruhr, nicht nur beim Einwohnerverein. Der Widerstand aus dem Stadtteil f\u00fchrte letztlich dazu, dass die Kameras mit der Umgestaltung des Platzes wieder verschwanden.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Unterst\u00fctzt vom EV und vom Drachen wurden die Forschungen der GW zu Opfern der NS-Vernichtungspolitik, die sich in inzwischen mehr als 100 verlegten <b>Stolpersteinen<\/b> im Stadtteil niedergeschlagen haben.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Seit mehr als 10 Jahren gibt es die Zusammenarbeit der Innenstadtviertel im Kampf gegen die Gentrifizierung, die bald \u2013 im September 2009 \u2013 <span class=\"s2\">zur Gr\u00fcndung des Netzwerks <\/span><b>Recht auf Stadt<\/b> f\u00fchrte, in dem der Einwohnerverein von Anfang an mitgearbeitet hat.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Ab 2007 wurde dann das \u201e<b>Entwicklungskonzept St. Georg<\/b>\u201c im F\u00f6rdergebiet St. Georg Mitte umgesetzt. Gleichzeitig starb der Unterausschuss St. Georg\/Stadtteilbeirat und wurde durch den Stadtteilbeirat im F\u00f6rdergebiet ersetzt. Der musste sich sein Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr den ganzen Stadtteil und mehr als nur irgendwelche Schl\u00fcsselprojekte erst mal erk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Im gleichen Jahr wurde der Grundstein f\u00fcr das vierte Wohnprojekt im Stadtteil, die \u201e<b>Brennerei<\/b>\u201c, gelegt. Diesem Projekt hat der Drache seine damals zugezogene Chefreporterin zu verdanken.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Aber auch die Heuschrecken machten ungebremst weiter: Die MieterInnen des <b>Merckstift<\/b>s in der Knorrestra\u00dfe wurden brutal rausgedr\u00e4ngt, da konnte es dann auch schon mal im Hinterhof brennen \u2013 nat\u00fcrlich rein zuf\u00e4llig, ein Schelm, der B\u00f6ses dabei d\u00e4chte. Der gro\u00dfe Erfolg der Rot-Gr\u00fcnen Bezirks-Politik besteht nun darin, dass die Fassade des Stiftsgeb\u00e4udes in die Eigentumsblocks auf dem ehemaligen 1000-T\u00f6pfe-Gel\u00e4nde integriert ist. Danke noch mal!<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Und vor knapp 10 Jahren wurde der Ort unseres heutigen Thesenanschlags eingeweiht: Hamburgs erste <b>kommunale Litfa\u00dfs\u00e4ule<\/b> in der Regie der Geschichtswerkstatt. Mancher hatte gezweifelt, dass das klappen w\u00fcrde mit der Aktualisierung und dem regelm\u00e4\u00dfigen Kleben, die Zweifler wurden von den Plakatlieferanten sowie den Verantwortlichen Steffen und Rita eines besseren belehrt!<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Im Stadtteil einhellig begr\u00fc\u00dft, in der Bezirksversammlung nicht unumstritten waren die <b>gr\u00fcn-wei\u00dfen Minarette f\u00fcr Centrum Moschee<\/b>, die der K\u00fcnstler Boran Burchhardt gestaltete.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Die nun ja vorl\u00e4ufig beendete Geschichte der <b>Dreifeldsporthalle <\/b>f\u00fcr St. Georg fand den Weg auf den Titel Anfang 2010. Ein gutes Beispiel f\u00fcr das Scheitern der vielgelobten \u201eIntegrierten Stadtteilentwicklung\u201c. Obwohl Schl\u00fcsselprojekt, kam es nicht zu einer finanziellen Kooperation der verschiedenen Beh\u00f6rden, die Dreifeldhalle kam nicht, und die Aktiven k\u00f6nnen ein leidvolles Lied davon singen, wie schwer es war, wenigstens die bauf\u00e4llige Halle an der Rostocker Stra\u00dfe zu retten und dem Stadtteil zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Immer wieder brauchte auch <b>die Heinrich-Wolgast-Schule<\/b> die Solidarit\u00e4t des Stadtteils. Heute k\u00f6nnen wir davon ausgehen, dass ihre Existenz als Ganztagsprimarschule gesichert ist, auch wenn die bilingualen Klassen auf der Kippe stehen.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Nach der Einbenennung des Durchgangs zwischen Greifswalder Stra\u00dfe und Kirchenweg in Erinnerung an <b>Helmut H\u00fcbener<\/b> konnte 2010 auch ein Wandbild f\u00fcr die Ecke Kirchenweg im Stadtteilbeirat vorgestellt werden. Und der Einwohnerverein schlug <b>Mehmet Simsit<\/b>, den Wirt des Hansatreffs und Stadtteilaktivisten, f\u00fcr den B\u00fcrgerInnenpreis der Bezirksversammlung vor. Da war allerdings Markus Schreiber vor, der die Aufwertung des Hansaplatzes durch Mehmet gef\u00e4hrdet sah.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Ansonsten waren die Jahre 12\/13 gepr\u00e4gt vom Thema <b>L\u00e4den und Ladenmieten <\/b>auf der Langen Reihe, ausgehend von der Auseinandersetzung um die Buchhandlung Wohlers. Leider hat sich nichts gebessert seither.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Der <b>Beirat stand auch 2013<\/b> mit dem Auslaufen der RISE- F\u00f6rderung wieder <b>auf der Kippe<\/b>. Unsere Proteste konnten wenigstens die jetzt bestehende sehr abgespeckte Version retten, die nach wie vor mehr als notwendig ist. Wir brauchen mindestens 10 Sitzungen im Jahr! Die Einmischung des Beirats in das Thema <b>Busbeschleunigung<\/b> auf den Linien 6 und 37 ist das beste Beispiel. Anders als vom Senat beabsichtigt wurde das Thema intensiv und konsensorientiert im Beirat diskutiert. Folge: Fast alle sind zufrieden und es wurde viel Geld gespart. Von den eingesparten Kosten f\u00fcr den unsinnigen Kreisel an der Lohm\u00fchlenstra\u00dfe k\u00f6nnte der Beirat mehrere Jahre lang in der alten H\u00f6he finanziert werden!<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Mehrfach besch\u00e4ftigten den Drachen in letzter Zeit die rabiaten Entmietungsmethoden des neuen Eigent\u00fcmers in der <b>Danziger Stra\u00dfe 44.<\/b> Dieses Haus k\u00f6nnte die Nagelprobe sein auf die Wirksamkeit der Sozialen Erhaltungsverordnung. Es kann nicht sein, dass die Verwaltung den MieterInnen immer nur erz\u00e4hlt, es handele sich um privatrechtliche Streitigkeiten, in die sich die \u00f6ffentliche Hand nicht einmischen k\u00f6nne.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">An die vergangenen zwei Jahre erinnern sich die Meisten sicherlich gut. Auch der Drache f\u00fchrte die <b>NOlympia<\/b>-Diskussion. Und der Einwohnerverein widmete sich wie die meisten St. Georger Vereine und Initiativen dem Los der hier gestrandeten <b>Kriegsfl\u00fcchtlinge<\/b>. Daneben begleiteten uns weiter Hansaplatz und Hauptbahnhof, das wird wohl auch so bleiben.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Der Stoff ist der Redaktion jedenfalls nie ausgegangen \u2013 und auch das wird wohl so bleiben.<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Bernhard Stietz-Leipnitz, Gr\u00fcndungsmitglied des Einwohnervereins und Mitglieder der Redaktion der Stadtteilzeitung \u201eDer lachende Drache\u201c, dessen 300. Ausgabe im Februar 2017 erschienen ist. Der nachfolgende Text ist die Grundlage f\u00fcr die Rede, die Bernhard St.-L. am 19. 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