Kategorie-Archiv: Soziales

3. Presseerklärung der Sopi zur Situation am Hauptbahnhof v. 27.11.2015

Soziale und pädagogische Initiative St. Georg
3. Presseerklärung zur Situation am Hauptbahnhof v. 27.11.2015

Nach wir vor sorgen sich die Mitwirkenden in der Sozialen und pädagogischen Initiative St. Georg (SOPI) um die Situation der Geflüchteten und der HelferInnen auf und um den Hauptbahnhof. Noch immer kommen hier täglich Hunderte Geflüchtete an, noch immer erfolgt deren Betreuung und Begleitung ausschließlich durch täglich 200 bis 300 ehrenamtliche HelferInnen, nach wie vor ignoriert die Stadt weitestgehend die Lage der durchreisenden, nicht registrierten Flüchtlinge.

Immerhin soll in wenigen Tagen die erste Etage des Bieberhauses (ca. 900 qm, verteilt auf rund 20 Räume) für einen „Tagesbetrieb“ von 8 bis 22 Uhr den HelferInnen und Geflüchteten geöffnet, gleichzeitig die Zelte auf dem Hachmannplatz abgebaut werden. Ein bis August 2016 befristeter Nutzungsvertrag zwischen der Gebäudeeigentümerin „Alstria“ und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband macht die Bieberhaus-Nutzung möglich. Und die Stadt stellt 200.000 Euro für Betriebskosten und „Sicherheitspersonal“ bereit. 3. Presseerklärung der Sopi zur Situation am Hauptbahnhof v. 27.11.2015 weiterlesen

Presseerklärung der SOPI v. 25.9.2015

Soziale und pädagogische Initiative St. Georg
Presseerklärung zur Situation der Flüchtlinge in St. Georg vom 25.9.2015

Die Soziale und pädagogische Initiative St. Georg (SOPI) – seit fast 30 Jahren der Zu-sammenschluss der sozialen, der Kinder- und Jugendeinrichtungen, der ev.-luth. Kir-chengemeine sowie des Einwohnervereins – hat sich auf ihrer heutigen Sitzung mit der Situation der Flüchtlinge auf dem Hauptbahnhof und im Stadtteil beschäftigt.

In St. Georg kommen zurzeit jeden Tag viele Hundert Flüchtlinge an, von denen jeweils ca. 300 bis 400 kurzfristig in Hauptbahnhofnähe nächtigen, um danach ihre Weiterreise überwiegend nach Schweden anzutreten. Die zuständigen Behörden verweigern dieser täglich wechselnden Personengruppe seit knapp zwei Wochen jegliche Hilfeleistung. Die nur durchreisenden Menschen wollen sich nicht offiziell bieberhaus_flashmob_1registrieren lassen, um zu verhindern, dass Deutschland zu ihrem Erstaufnahmeland wird, von dem aus sie dann nicht mehr weiterreisen könnten. Die Unterstützung dieser großen Personengruppe – ne-ben den nicht wenigen Obdachlosen – wird seit zwei Wochen in aufopferungsvoller Weise ausschließlich von ehrenamtlich engagierten BürgerInnen geleistet, verschiedene Einrichtungen (das Deutsche Schauspielhaus, Moscheen und ab heute auch die katholi-sche und die evangelisch-lutherische Kirche im Haus des Caritas-Verbandes) sorgen für eine Notübernachtung. Presseerklärung der SOPI v. 25.9.2015 weiterlesen