Kategorie-Archiv: Presseerklärung

Pressemitteilung zum MIETENmove

Treffpunkt der St. GeorgerInnen am 2.6. um 12.30 Uhr auf dem Hachmannplatz/Bieberhaus

Pressemitteilung zum
„MIETENmove!“ – Dem Mietwahnsinn entgegentreten
vom Netzwerk Recht auf Stadt Hamburg

Berlin, Leipzig, Göttingen, Düsseldorf, Nürnberg oder auch Stuttgart – seit Wochen protestieren Menschen bundesweit gegen den Mietwahnsinn, diesen Samstag geht Hamburg auf die Straße.

Ein Bündnis aus rund 130 Gruppen, Initiativen, Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen und Kultureinrichtungen ruft am morgigen Samstag, den 2. Juni zu einer Demonstration als Zeichen gegen den Mietwahnsinn in Hamburg auf. Um 13 Uhr geht es am Spielbudenplatz los. Zunächst Richtung Schanzenviertel, dann die Feldstraße hoch Richtung Gänsemarkt, den Jungfernsteig entlang zum Rathaus und schlussendlich über die Mönckebergstraße zum vom Abriss bedrohten City-Hof.

In ganz Deutschland wird der Unmut über steigende Mieten laut. Am 14. April diesen Jahres gingen in Berlin rund 25.000 Menschen gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn auf die Straße. Nun will Hamburg ein Zeichen gegen den Mietwahnsinn setzen. „Das bedingungslose Vertrauen des Senats in den Markt, hat sich als falsch erwiesen“, sagt Christina Zeh, aktiv bei Pro Wohnen Ottensen, dazu. „Auch die vor drei Jahren eingeführte Mietpreisbremse ist nicht mehr als ein zahnloser Tiger.“

Es geht jedoch nicht nur um Wohnungsmieten, auch nachbarschaftliches Kleingewerbe bangt um seine Existenz. Noch schlimmer steht es um die, die erst gar keine vernünftige Wohnung haben: Menschen, die Jahre lang in temporären Unterkünften „geparkt“ sind wie Obdachlose. Aber auch Bauwagenplätze müssen regelmäßig um ihre Daseinsberechtigung kämpfen. Bei Quadratmeterpreisen von bis zu 30 Euro, wie sie das Unternehmen Akelius verlangt, sind längst nicht mehr nur einkommensschwache Haushalte von Verdrängung bedroht, sondern auch die Mittelschicht. Wohnen wird immer mehr zu einem Luxus, dabei verstehen laut einer Studie der Caritas 93 Prozent der Deutschen Wohnen als ein Menschenrecht.

Kontakt für Rückfragen:

Sprecher*innenrat vom Netzwerk Recht auf Stadt Hamburg
E-Mail: info@rechtaufstadt.net
Telefon: 0152 27 26 63 45

Kontakt auf der Demonstration:

Sie erreichen die Pressegruppe für Interviews auf dem MIETENmove! über die oben stehende Telefonnummer oder finden sie am Recht auf Stadt-Wagen im vordersten Teil der Demonstration.

Weitere Informationen:
www.mietenmove.org 

Pressemitteilung des Zusammenschlusses der Hamburger Flüchtlingsinitiativen

AG zur Vorbereitung des Zusammenschlusses Hamburger Flüchtlingsinitiativen
c/o Arnd Boekhoff (Mobil 0176/34 49 74 48), Michael Joho (Mobil 0160/91 48 10 27)
Hamburg, den 17.6.2016

An die Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Betreff: Zusammenschluss der Hamburger Flüchtlingsinitiativen am 20. Juni 2016, 19.00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach mehrwöchiger Vorbereitung und insgesamt vier Arbeitstreffen geht der Zusammenschluss Hamburger Flüchtlingsinitiativen nun in die finale Phase.

Die rund 30köpfige Vorbereitungsgruppe lädt für kommenden Montag zur Gründung dieses Zusammenschlusses ein:
Datum: Montag, 20. Juni, 19.00 Uhr,
Ort: Ballsaal des FC St. Pauli, Harald-Stender-Platz 1.

Angesprochen fühlen sollen sich davon alle diejenigen, die geflüchtete Menschen in Hamburg begleiten und in den Unterkünften ehrenamtlich engagiert sind.
Der Zusammenschluss wird einen wesentlichen Beitrag leisten, die Initiativen zum Einen für den Austausch von Informationen und Erfahrungen besser zu vernetzen und zum Anderen das in den vergangenen Monaten öffentlich kaum noch wahrgenommene Engagement tausender Menschen wieder vermehrt in die politische Waagschale zu werfen. Im Interesse einer auszubauenden Kultur des Willkommens und zukünftigen Zusammenlebens.

Wichtige, in den vergangenen Wochen erarbeitete und am Montag zu diskutierende und zu verabschiedende Gründungsmaterialien finden Sie weiter unten.

Über eine Ankündigung würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen

stellvertretend für die ganze Vorbereitungsgruppe:
Hendrikje Blandow-Schlegel (FlüchtlingshilfeHarvestehude e.V.)
Arnd Boekhoff (Hanseatic Help e.V.)
Hakim Chohbishat (Ahwazischer Verein für Menschenrechte)
Diana Ennet (Die Insel Hilft e.V.)
Julia Freudenberg (Rahlstedt hilft)
Johanna von Hammerstein (Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V.)
Girija Harland (Bergedorfer für Völkerverständigung e.V.)
Theresa Jakob (Refugees Welcome Karo)
Michael Joho (Refugees Welcome St. Georg)
Gabi Jungitsch (challengeMi e.V.)
Dagmar Overbeck (Human@Human e.V.)
Joachim Tröstler (Herberge für Menschen auf der Flucht e.V.)
Alexander Weil (Welcome to Wandsbek)
Simone Will (kids-welcome, BaSchu e.V)

und Human Human, Westwind HH e.V., Welcome in Barmbek…in Poppenbüttel hilft, Alevitische Gemeinde, Willkommensbündnis-Bahrenfeld, JC for refuggees, Wir sind Eppendorf, Willkommen in Süderelbe, AG kirchliche Flüchtlingsarbeit, BDAJ Hamburg,Harburg solidarisch, Schnackenburgallee/DaF Bahrenfeld, Global College, Bergedorfer Verein für Völkerverständigung, Freiwilligenbörse, Lemsahl hilft, drk Hamburg, Ida Ehre Kulturverein, Freundeskreis Bergstedt, Akademie der Weltreligionen, HamburgIntegriert, Wir in Niendorf, Harburg Solidarisch, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Runder Tisch Blankenese, Willkommen Kiwittsmoor, Bündnis Stadt des Ankommens…

Presseerklärung „Stadt des Ankommens“ vom 13.12.2015

Am Freitag, den 11.12.2016, wurde in der HAW (Department Soziale Arbeit) die Tagung „Stadt des Ankommens“ durchgeführt. Rund 300 TeilnehmerInnen aus dem Spektrum der Stadtteil- und Flüchtlingsinitiativen, sozialer, kirchlicher und gewerkschaftlicher Gruppen und Geflüchteten-Organisationen beschäftigten sich den Nachmittag über mit den Themen Zusammenleben, Selbstorganisation, Bildung und Arbeit und Wohnen. Anliegen war es dabei, über konkrete Beispiele und Erfahrungen aus verschiedensten Zusammenhängen in Hamburg eine Vorstellung zu entwickeln, wie die Stadt des Ankommens aussehen kann und welche Bedingungen dafür geschaffen werden müssen. Am Abend wies der bekannte Stadtsoziologe, Prof. Dr. Walter Siebel in seinem Vortrag nach, dass der Zuzug von „Fremden“ für die Stadt der Alltag ist, ja konstitutiv in der Geschichte überhaupt war.

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3. Presseerklärung der Sopi zur Situation am Hauptbahnhof v. 27.11.2015

Soziale und pädagogische Initiative St. Georg
3. Presseerklärung zur Situation am Hauptbahnhof v. 27.11.2015

Nach wir vor sorgen sich die Mitwirkenden in der Sozialen und pädagogischen Initiative St. Georg (SOPI) um die Situation der Geflüchteten und der HelferInnen auf und um den Hauptbahnhof. Noch immer kommen hier täglich Hunderte Geflüchtete an, noch immer erfolgt deren Betreuung und Begleitung ausschließlich durch täglich 200 bis 300 ehrenamtliche HelferInnen, nach wie vor ignoriert die Stadt weitestgehend die Lage der durchreisenden, nicht registrierten Flüchtlinge.

Immerhin soll in wenigen Tagen die erste Etage des Bieberhauses (ca. 900 qm, verteilt auf rund 20 Räume) für einen „Tagesbetrieb“ von 8 bis 22 Uhr den HelferInnen und Geflüchteten geöffnet, gleichzeitig die Zelte auf dem Hachmannplatz abgebaut werden. Ein bis August 2016 befristeter Nutzungsvertrag zwischen der Gebäudeeigentümerin „Alstria“ und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband macht die Bieberhaus-Nutzung möglich. Und die Stadt stellt 200.000 Euro für Betriebskosten und „Sicherheitspersonal“ bereit. 3. Presseerklärung der Sopi zur Situation am Hauptbahnhof v. 27.11.2015 weiterlesen

Presseerklärung der SOPI v. 25.9.2015

Soziale und pädagogische Initiative St. Georg
Presseerklärung zur Situation der Flüchtlinge in St. Georg vom 25.9.2015

Die Soziale und pädagogische Initiative St. Georg (SOPI) – seit fast 30 Jahren der Zu-sammenschluss der sozialen, der Kinder- und Jugendeinrichtungen, der ev.-luth. Kir-chengemeine sowie des Einwohnervereins – hat sich auf ihrer heutigen Sitzung mit der Situation der Flüchtlinge auf dem Hauptbahnhof und im Stadtteil beschäftigt.

In St. Georg kommen zurzeit jeden Tag viele Hundert Flüchtlinge an, von denen jeweils ca. 300 bis 400 kurzfristig in Hauptbahnhofnähe nächtigen, um danach ihre Weiterreise überwiegend nach Schweden anzutreten. Die zuständigen Behörden verweigern dieser täglich wechselnden Personengruppe seit knapp zwei Wochen jegliche Hilfeleistung. Die nur durchreisenden Menschen wollen sich nicht offiziell bieberhaus_flashmob_1registrieren lassen, um zu verhindern, dass Deutschland zu ihrem Erstaufnahmeland wird, von dem aus sie dann nicht mehr weiterreisen könnten. Die Unterstützung dieser großen Personengruppe – ne-ben den nicht wenigen Obdachlosen – wird seit zwei Wochen in aufopferungsvoller Weise ausschließlich von ehrenamtlich engagierten BürgerInnen geleistet, verschiedene Einrichtungen (das Deutsche Schauspielhaus, Moscheen und ab heute auch die katholi-sche und die evangelisch-lutherische Kirche im Haus des Caritas-Verbandes) sorgen für eine Notübernachtung. Presseerklärung der SOPI v. 25.9.2015 weiterlesen