Kategorie-Archiv: Presseerklärung

Einwohnerverein St. Georg von 1987 e. V.
p.A. Stadtteilbüro St. Georg, Hansaplatz 9, 20099 Hamburg

www.ev-stgeorg.de, info@ev-stgeorg.de,
Tel. 280 37 31, Mobil 0160/91 48 10 2

St. Georg, den 8.9.2020
Pressemitteilung

Einhaltung der Sperrzeiten für die Außengastronomie auf der Langen Reihe

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte MedienvertreterInnen!
Mit dem heutigen Tag beginnt der Einwohnerverein damit, Unterschriften für die Sperrstunden-Einhaltung der Außengastronomie auf der Langen Reihe zu sammeln. Anlass dafür war die Entscheidung des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, die Flächen einiger Gaststätten nochmals auf Park- und Ladezonen zu erweitern, dies, obwohl schon seit Jahren eine mal heftigere, mal etwas gedämpftere Auseinandersetzung mit AnwohnerInnen um die Belastungen und Belästigungen durch die Außengastronomie anhält.

Auf Antrag des Einwohnervereins nahm der Stadtteilbeirat St. Georg am 19. August 2020 alle Petita im anhängenden Antrag mit großer Mehrheit an, den Punkt 4 (die Einhaltung der Sperrstunden für die Außengastronomie betreffend, werktags bis 23 Uhr, an den Wochenenden bis 24 Uhr) sogar ohne jede Gegenstimme oder Enthaltung. Vor diesem Hintergrund hat sich der Einwohnerverein entschlossen, im Monat September Unterschriften für die Einhaltung und Durchsetzung der Sperrstunden zu sammeln. Ein Exemplar der Unterschriftenliste finden Sie ebenfalls im Anhang.

Sollten Sie mehr Informationen über das Thema benötigen, schauen Sie gerne in die letzten drei Ausgaben unserer Stadtteilzeitung „Der lachende Drache“ (http://ev-stgeorg.de/?page_id=6).

Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Joho, Vorsitzender

Mobil 0160/91 48 10 27

 

Pressemitteilung vom 21.10.2019 zum drohenden Aus lange existierender Wochenmärkte

Sehr geehrte Damen und Herren,

einer Vorlage des bezirklichen Fachamtes Interner Service Hamburg-Mitte vom 1. Oktober 2019 (s. Anhang) ist zu entnehmen, dass die Wochenmärkte in Finkenwerder, Hamm, Rothenburgsort und St. Georg nicht kostendeckend arbeiten würden und von daher möglicherweise schon zum 1. Januar 2020 geschlossen werden sollten.

Auch wenn es zurzeit noch eine ablehnende Haltung der Bezirksfraktionen von SPD und GRÜNEN wie auch der CDU und der LINKEN zu geben scheint, so möchten wir seitens des Einwohnervereins St. Georg doch schon hier und heute auch nur das Ansinnen des Fachamtes, den donnerstäglichen Wochenmarkt auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz an der Langen Reihe aus Gründen der mangelnden Kostendeckung womöglich einzustellen, mit allem Nachdruck zurückweisen. Sollten weitere Schritte in dieser Richtung zustande kommen, werden wir – auch im Verbund mit anderen Quartieren – zum öffentlichen Protest gegen das Bezirksamt aufrufen.

Wochenmärkte sind zentraler Bestandteil der Nahversorgung in den Stadtteilen, dies um so mehr, weil in den letzten Jahren von behördlicher Seite nichts unternommen wurde, das (Aus-) Sterben der kleinen, inhabergeführten Geschäfte zu verhindern. Dies gilt insbesondere auch für die Lange Reihe, wo kaum noch alteingessene Läden, dafür inzwischen aber rund 50 % Gastronomie zu finden sind. Die Durchsetzung des Donnerstagsmarktes ab dem 24. August 1989 wie auch die Einbenennung des Platzes nach Carl von Ossietzky am 27. Februar 1990 steht in engem Zusammenhang mit den Aktivitäten des damals noch recht jungen Einwohnervereins von 1987. Wir werden drei Jahrzehnte später nicht nachlassen, diesen Markt zu unterstützen und zu verteidigen, auch wenn die Begrenzung der Öffnungszeit auf die Mittagszeit vielen BürgerInnen von Beginn an ein Dorn im Auge war. Die Schließung dieses wie auch der anderen Wochenmärkte verbietet sich auch deshalb, weil hier – im Unterschied zu den Kaufhäusern und anderen Läden – Waren direkt von den ErzeugerInnen gekauft werden können, ohne größere Transportwege, Zwischenhandel oder Plastikverpackung. Die Sicherung der Nahversorgung und umweltfreundliche Aspekte müssen Vorrang genießen vor Kostendeckungsüberlegungen. Ampeln kosten schließlich auch Geld.

Auf der Sitzung des bezirklichen Ausschusses für Wochenmärkte am kommenden Mittwoch, den 23. Oktober, um 18.00 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksversammlung (Caffamacherreihe 1-3, 11. Stock), wird es darum gehen, diesem prophylaktischen Protest Ausdruck zu verleihen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Joho, EV-Vorsitzender

Pressemitteilung zum MIETENmove

Treffpunkt der St. GeorgerInnen am 2.6. um 12.30 Uhr auf dem Hachmannplatz/Bieberhaus

Pressemitteilung zum
„MIETENmove!“ – Dem Mietwahnsinn entgegentreten
vom Netzwerk Recht auf Stadt Hamburg

Berlin, Leipzig, Göttingen, Düsseldorf, Nürnberg oder auch Stuttgart – seit Wochen protestieren Menschen bundesweit gegen den Mietwahnsinn, diesen Samstag geht Hamburg auf die Straße.

Ein Bündnis aus rund 130 Gruppen, Initiativen, Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen und Kultureinrichtungen ruft am morgigen Samstag, den 2. Juni zu einer Demonstration als Zeichen gegen den Mietwahnsinn in Hamburg auf. Um 13 Uhr geht es am Spielbudenplatz los. Zunächst Richtung Schanzenviertel, dann die Feldstraße hoch Richtung Gänsemarkt, den Jungfernsteig entlang zum Rathaus und schlussendlich über die Mönckebergstraße zum vom Abriss bedrohten City-Hof.

In ganz Deutschland wird der Unmut über steigende Mieten laut. Am 14. April diesen Jahres gingen in Berlin rund 25.000 Menschen gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn auf die Straße. Nun will Hamburg ein Zeichen gegen den Mietwahnsinn setzen. „Das bedingungslose Vertrauen des Senats in den Markt, hat sich als falsch erwiesen“, sagt Christina Zeh, aktiv bei Pro Wohnen Ottensen, dazu. „Auch die vor drei Jahren eingeführte Mietpreisbremse ist nicht mehr als ein zahnloser Tiger.“

Es geht jedoch nicht nur um Wohnungsmieten, auch nachbarschaftliches Kleingewerbe bangt um seine Existenz. Noch schlimmer steht es um die, die erst gar keine vernünftige Wohnung haben: Menschen, die Jahre lang in temporären Unterkünften „geparkt“ sind wie Obdachlose. Aber auch Bauwagenplätze müssen regelmäßig um ihre Daseinsberechtigung kämpfen. Bei Quadratmeterpreisen von bis zu 30 Euro, wie sie das Unternehmen Akelius verlangt, sind längst nicht mehr nur einkommensschwache Haushalte von Verdrängung bedroht, sondern auch die Mittelschicht. Wohnen wird immer mehr zu einem Luxus, dabei verstehen laut einer Studie der Caritas 93 Prozent der Deutschen Wohnen als ein Menschenrecht.

Kontakt für Rückfragen:

Sprecher*innenrat vom Netzwerk Recht auf Stadt Hamburg
E-Mail: info@rechtaufstadt.net
Telefon: 0152 27 26 63 45

Kontakt auf der Demonstration:

Sie erreichen die Pressegruppe für Interviews auf dem MIETENmove! über die oben stehende Telefonnummer oder finden sie am Recht auf Stadt-Wagen im vordersten Teil der Demonstration.

Weitere Informationen:
www.mietenmove.org 

Pressemitteilung des Zusammenschlusses der Hamburger Flüchtlingsinitiativen

AG zur Vorbereitung des Zusammenschlusses Hamburger Flüchtlingsinitiativen
c/o Arnd Boekhoff (Mobil 0176/34 49 74 48), Michael Joho (Mobil 0160/91 48 10 27)
Hamburg, den 17.6.2016

An die Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Betreff: Zusammenschluss der Hamburger Flüchtlingsinitiativen am 20. Juni 2016, 19.00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach mehrwöchiger Vorbereitung und insgesamt vier Arbeitstreffen geht der Zusammenschluss Hamburger Flüchtlingsinitiativen nun in die finale Phase.

Die rund 30köpfige Vorbereitungsgruppe lädt für kommenden Montag zur Gründung dieses Zusammenschlusses ein:
Datum: Montag, 20. Juni, 19.00 Uhr,
Ort: Ballsaal des FC St. Pauli, Harald-Stender-Platz 1.

Angesprochen fühlen sollen sich davon alle diejenigen, die geflüchtete Menschen in Hamburg begleiten und in den Unterkünften ehrenamtlich engagiert sind.
Der Zusammenschluss wird einen wesentlichen Beitrag leisten, die Initiativen zum Einen für den Austausch von Informationen und Erfahrungen besser zu vernetzen und zum Anderen das in den vergangenen Monaten öffentlich kaum noch wahrgenommene Engagement tausender Menschen wieder vermehrt in die politische Waagschale zu werfen. Im Interesse einer auszubauenden Kultur des Willkommens und zukünftigen Zusammenlebens.

Wichtige, in den vergangenen Wochen erarbeitete und am Montag zu diskutierende und zu verabschiedende Gründungsmaterialien finden Sie weiter unten.

Über eine Ankündigung würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen

stellvertretend für die ganze Vorbereitungsgruppe:
Hendrikje Blandow-Schlegel (FlüchtlingshilfeHarvestehude e.V.)
Arnd Boekhoff (Hanseatic Help e.V.)
Hakim Chohbishat (Ahwazischer Verein für Menschenrechte)
Diana Ennet (Die Insel Hilft e.V.)
Julia Freudenberg (Rahlstedt hilft)
Johanna von Hammerstein (Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V.)
Girija Harland (Bergedorfer für Völkerverständigung e.V.)
Theresa Jakob (Refugees Welcome Karo)
Michael Joho (Refugees Welcome St. Georg)
Gabi Jungitsch (challengeMi e.V.)
Dagmar Overbeck (Human@Human e.V.)
Joachim Tröstler (Herberge für Menschen auf der Flucht e.V.)
Alexander Weil (Welcome to Wandsbek)
Simone Will (kids-welcome, BaSchu e.V)

und Human Human, Westwind HH e.V., Welcome in Barmbek…in Poppenbüttel hilft, Alevitische Gemeinde, Willkommensbündnis-Bahrenfeld, JC for refuggees, Wir sind Eppendorf, Willkommen in Süderelbe, AG kirchliche Flüchtlingsarbeit, BDAJ Hamburg,Harburg solidarisch, Schnackenburgallee/DaF Bahrenfeld, Global College, Bergedorfer Verein für Völkerverständigung, Freiwilligenbörse, Lemsahl hilft, drk Hamburg, Ida Ehre Kulturverein, Freundeskreis Bergstedt, Akademie der Weltreligionen, HamburgIntegriert, Wir in Niendorf, Harburg Solidarisch, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Runder Tisch Blankenese, Willkommen Kiwittsmoor, Bündnis Stadt des Ankommens…